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Sehr geehrte Eltern,

aus der Broschüre des MSW NRW:
Einfach mitwirken. Elternmitwirkung in der Schule. © MSW 08/2006

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Eltern/Schulmitwirkung/index.html

stellen wir Ihnen hier "Grundsätzliches" über die Elternmitwirkung vor:


Das Recht der Eltern*, durch ihre Vertretungen an der Gestaltung des Schulwesens
mitzuwirken, hat einen hohen Stellenwert und ist in Nordrhein-Westfalen in der
Landesverfassung (Art 10 Absatz 2) verankert. Wie Mitwirkung im Einzelnen abläuft,
regelt das Schulgesetz (SchulG) und hier vor allem der Teil über die Schulverfassung
(§§ 62 ff. SchulG). Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sollen in
vertrauensvoller Zusammenarbeit an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule
mitwirken und dadurch die Eigenverantwortung in der Schule fördern. Zur
vertrauensvollen Zusammenarbeit gehören der offene Austausch von Meinungen und
Informationen, eine Kultur des Dialogs, der Respekt vor der Meinung anderer und der
Wille zum Konsens. Nur so kann die Schulmitwirkung die Gestaltungskraft erlangen,
die der Gesetzgeber beabsichtigt hat. Alle Eltern haben das Recht, von den Lehrerinnen
und Lehrern über die Lern- und Leistungsentwicklung sowie über das Arbeits- und
Sozialverhalten ihrer Kinder unterrichtet zu werden. Sie können nach Absprache mit der
Lehrerin oder dem Lehrer am Unterricht des eigenen Kindes teilnehmen. Auch die
Mitarbeit in hierfür geeigneten Unterrichtsbereichen ist möglich, wenn die Klassenpflegschaft
und die Schulleitung zustimmen. In Frage kommen Projekte, Lesesstunden, Förderstunden,
Arbeitsgemeinschaften sowie die Mitarbeit bei Schulveranstaltungen und bei
Ganztagsangeboten außerhalb des Unterrichts.

* Eltern im Sinne des Schulgesetzes (siehe § 123) sind
1. die nach bürgerlichem Recht für die Person des Kindes Sorgeberechtigten,
2. die Betreuerin oder der Betreuer einer volljährigen Schülerin oder eines voll
jährigen Schülers für den schulischen Aufgabenkreis; die Bestellungsurkunde
muss der Schule vorgelegt werden,
3. an Stelle der oder neben den Personensorgeberechtigten diejenigen, denen
die Erziehung des Kindes mit Einverständnis der Personensorgeberechtigten
anvertraut oder mitanvertraut ist; das Einverständnis ist der Schule schriftlich
nachzuweisen,
4. die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner des allein sorgeberechtigten
Elternteils im Rahmen des § 9 Lebenspartnerschaftsgesetz.


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